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Impulse

Persönliche Animositäten im Job: DER Produktivitäts- und Spaßkiller!

Scharen von Führungskräften, Mitarbeitern und Beratern sind tagtäglich damit beschäftigt Effizienzsteigerungspotentiale zu entdecken, ihren Wert zu beziffern und sie zu heben. Frei nach dem Motto „schneller, höher, weiter" geht es darum Prozesse schlanker und digitaler zu machen, Kosten zu senken und damit Gewinn zu maximieren. Das kann nach meiner Erfahrung sehr kleinteilig werden, denn „Kleinvieh macht auch Mist".
Ein massiver Produktivitäts- und Spaßkiller bei der Arbeit wird jedoch oft übersehen: Führungskräfte - oft in Top-Positionen -, die nicht miteinander klarkommen.


Schluss mit dem Feedback-Sandwich - Klarheit zählt!

Negatives Feedback hübsch und vermeintlich leichter verdaulich zwischen Positives verpacken, das besagt das Feedback-Sandwich. Und es hält sich hartnäckig. Zahlreiche Manager befolgen diese „Regel" immer noch, auch weil Ihnen selbst ein unangenehmes Gespräch so leichter fällt.
Aber: Wenn eine Leistung oder ein Verhalten einer Person nicht in Ordnung ist und Sie das rückmelden wollen oder müssen, zählt Klarheit. Verwässern ist kontraproduktiv!


22.12.2017

Uff - Zeit für eine Pause!

Wie gehen wir eigentlich mit uns selbst um? Holen wir raus, was in uns steckt? Ginge da noch mehr?

Gestern hat mir ein Coaching-Klient von seinem ehemaligen Mitarbeiter erzählt, der letzte Woche während eines Kundentermins umgefallen und verstorben ist. Völlig überraschend, ohne Vorwarnung, viel zu jung... Oh je! Wir bleiben fassungslos zurück. Auch ein Stück betroffen über unsere zeitweiligen Klagen, deren Grund verglichen mit einem solchen Verlust klein erscheint. Froh, über die Dinge, die - manchmal unbemerkt - sehr gut laufen.


Projektstatus: „Melone“ außen grün, innen rot - wenn Ehrlichkeit nicht gefragt ist

Ein millionenschweres Projekt muss gestoppt werden, obwohl der, vier Wochen vorher an den Vorstand berichtete, Projektstatus noch „grün" war. Also eigentlich war es ein Status „Melone": außen grün, innen rot. Wie kann so etwas passieren? 


Wenn Mitarbeitern nichts am Unternehmen liegt – 2 Führungs-Tipps für mehr Bindung

Fällt es Ihnen leicht, positiv über ihre Firma zu reden, setzen Sie sich gerne ein und haben Sie Lust dort noch länger zu arbeiten? Dreimal ja? Dann gehören Sie vielleicht zu den 15% der Belegschaft eines durchschnittlichen Unternehmens mit hoher emotionaler Bindung. Die übrigen 85% verspüren eher eine geringe oder keine Bindung. Das ist eines der Kernergebnisse der Studie zum Engagement Index in Deutschland 2016. Und an diesem Verhältnis ändert sich


Ich höre schon zu, aber das dauert mir alles viel zu lange!

Führungskräfte sind gewohnt Lösungen parat zu haben, für nahezu jedes Problem. Langes Zuhören ist lästig. Nach kürzester Erklärung der Sachlage wissen sie, worum es geht, was Beteiligte brauchen und vor allem: was jetzt zu tun ist. Das ist Führungsqualität! Das erwartet das Unternehmen und die Mitarbeiter. Das geht zack, zack! Diese Meinung ist weit verbreitet. „Die (Abteilungsleiter) erkennen nicht, was zu tun ist, obwohl es doch so einfach ist", hat mir erst kürzlich ein Geschäftsführer erklärt. Einfach, in seiner gedanklichen Welt. Einfach, weil Führungskräfte gewohnt sind Sachlagen in ihre vorhandenen „geistigen Schubladen" einzufüllen.  Das hat sein Gutes und ermöglicht rasche Aktion. Doch schon während des Zuhörens beginnt auch ein interessanter psychologischer Effekt:


09.06.2017

Muss sich Führung in Zeiten der Digitalisierung ändern?

Jetzt ist es zum ersten Mal passiert: mein monatlicher Blog im Mai ist untergegangen. Ich habe keine Zeit dafür gefunden, keine Muße, die es zum Schreiben braucht. Warum? Weil neben meinen aktuellen Kundenprojekten und der Familienzeit ein neues Thema meinen Alltag bereichert hat. Wie gelingt Führung in Zeiten der Digitalisierung ändern? 


Führung on top zu den eigentlichen Aufgaben – woher die Zeit nehmen?

Ein vollgepackter Arbeitstag, eine lange To-Do Liste, die am Ende des Tages nicht abgearbeitet ist, viele fachlich brisante Themen – das ist häufig Alltag. „Wo soll ich da noch Führungsaufgaben reinpacken? Die Zeit muss ich mir aus den Rippen schneiden und sie fehlt mir anderswo", höre ich oft von jungen Managern im Leadership-Training.  So wird vertagt, verschoben und ignoriert – kurz: mehr schlecht als recht geführt. Hier hilft ein kompletter Perspektivwechsel.  


„Haltung“ - ein tolles Werkzeug mit zweierlei Effekt! Teil 2: Mit der inneren Haltung spielen

Im letzten Monat ging es darum, wie wir durch eine bewusst eingenommene Körperhaltung ganz gezielt unsere Gefühle und Außenwirkung beeinflussen können. Teil 2 befasst sich nun mit dem Einfluss unserer inneren Haltung.
Vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass Sie Dinge an manchen Tagen gut wegstecken, die sie an anderen Tagen zur Weißglut gebracht hätten? Wovon hängt das ab?


„Haltung“ - ein tolles Werkzeug mit zweierlei Effekt! Teil 1: Power Posing schafft Selbstbewusstsein und künstliches Grinsen verbessert die Laune

Unsere Gefühle schlagen sich nahezu unbewusst in unserer Körperhaltung nieder – das ist weithin bekannt. Traurige Menschen, senken die Schultern, den Kopf, die Mundwinkel. Verärgerte Menschen ziehen die Augenbrauen zusammen, beugen sich vor etc. Unzählige Bücher befassen sich damit die nonverbalen Signale des Gegenübers richtig zu interpretieren und die eigene Körpersprache zu verändern, um eine gewünschte Wirkung bei anderen zu erzielen.

Noch spannender finde ich jedoch den umgekehrten Effekt: Wir können durch eine bewusst eingenommene Körperhaltung gezielt Emotionen bei uns selbst hervorrufen!


13.01.2017

Hallo 2017! Ihr Eintritt...

Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich hoffe Sie sind sanft hinübergeglitten. Nun befinden wir uns noch in der Hoch-Zeit der Wünsche & Vorsätze. Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie einen Wunsch bei der guten Fee frei hätten?


In bewegten Zeiten ist Be-Sinn-ung wunderbar!

Als Kind kennt man das Gefühl meistens noch gut. Langeweile! Als Erwachsener wünscht man es sich manchmal zurück. Wann war es Ihnen zuletzt eigentlich wirklich langweilig?


17.11.2016

Donald Trump und Angela Merkel – verschiedener geht Führung kaum

Wie wird sich wohl unsere Kanzlerin mit dem designierten Nachfolger von Barack Obama arrangieren? Dem Mann, den viele hierzulande - mich eingeschlossen - eigentlich für unwählbar hielten und dessen Wahlerfolg daraufhin mitunter blanke Fassungslosigkeit ausgelöst hat.


Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wirklich?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Dieser Spruch wird sinngemäß Lenin zugeschrieben (tatsächlich soll er wohl eher „Vertraue, aber prüfe nach" gesagt haben) und er wird auch heute immer wieder zitiert. Wie ist das in unserem Leben, in der Arbeit, in der Partnerschaft, in der Kindererziehung? Vertrauen oder misstrauen wir eher? Wird uns vertraut oder fühlen wir uns eher kontrolliert? Muss man sich Vertrauen verdienen oder entwickelt es sich leichter oder vielleicht nur dann, wenn ein Vertrauensvorschuss gewährt wird?

Wann immer ich in den letzten Monaten in einem Unternehmen Workshops moderiert oder Teamentwicklungen geleitet habe, kam dieses Thema zur Sprache. Meistens ganz explizit, manchmal etwas versteckt.


Führen ohne Führerschein

„Führen ohne Führerschein" ist bei uns ganz normal. In diesen zwischenmenschlichen Belangen wird angenommen, dass das einfach so klappt - ohne sinnhafte Erklärung, strukturierte praktische Einweisung und wirksame Übungen. "Da wachsen Sie schon rein", hören junge Führungskräfte oft. Aber ist das wirklich so?


07.07.2016

Wie kann man 17 Millionen Menschen für ein Ereignis mit unabsehbaren Folgen gewinnen?

Ich weiß nicht, wie es Ihnen ging, ich zumindest war von der Entscheidung der Briten für den Brexit wirklich überrascht. Wie konnte es gelingen so viele Menschen für den EU-Austritt mit unabsehbaren Folgen zu gewinnen? Menschen sind doch eigentlich Gewohnheitstiere. Wir mögen es, wenn wir wissen, was uns erwartet. Das schafft Sicherheit und die wiederum braucht es, um sich wohlzufühlen. Deshalb produzieren Veränderungen häufig so heftigen Widerstand.
Und der Ausstieg aus der EU bringt immensen Wandel für die Engländer mit sich - ob zum Besseren oder Schlechteren, sei jetzt mal dahingestellt. Wäre da nicht der Verbleib in der EU die veränderungspsychologisch logischere Variante gewesen? "Da wissen wir wenigstens, was auf uns zukommt", der Status quo als risikoärmere Sicherheitsvariante, so dachte ich.


Zuviel Reden vernebelt die Aussage!

Sie kennen das wahrscheinlich: Manche Menschen, darunter auch einige Führungskräfte, reden sehr viel. Sie schmücken aus, kommen vom Hundertsten ins Tausendste und würzen auch gern mit klingenden Schlagworten. Es hört sich alles gut an, nur Sie haben Schwierigkeiten zu folgen? Hin und wieder hat man als Zuhörer sogar das Gefühl, der Sprecher findet erst während des Redens selbst heraus, was er eigentlich sagen wollten.


Sog schafft mehr als Druck!

Wann haben Menschen Lust auf Leistung? Wann strengen sie sich an, engagieren sich, widmen sich voll und ganz einer Aufgabe? Und wann tun sie dies, sogar ohne eine in Aussicht gestellte Belohnung oder Bestrafung? Wir suchen nach der sogenannten intrinsischen Motivation – der Motivation, die von innen kommt.


Woher kommt unsere Energie?

Nach dem Aufstehen geht es los. Uns erwartet oft eine lange Reihe von Aufgaben, Herausforderungen und manchmal auch Problemen. Und für deren Bewältigung brauchen wir Energie & Kraft. Stellen Sie sich Ihre Energie für einen Moment als eine große Schale mit Flüssigkeit vor. Mal ist sie gut gefüllt und Sie strotzen vor Tatendrang und Leistungsvermögen, mal ist sie nahezu leer, Sie fühlen sich ausgepowert und kraftlos. Wie geschieht eigentlich das Füllen und Leeren „unserer Energieschale"?


Führung bedeutet Mut zur Ungewissheit

Was zeichnet eine Führungskraft aus? Dass Sie immer weiß wo's lang geht, was zu tun ist, was kommt? Diese Erwartung spüren viele Führungskräfte und sie kann zur echten Last werden. In manchen Organisationen ist Kompetenz ganz eng verknüpft mit „für alles eine Antwort haben" und „keine Fehler machen". Je kompetenter jemand eingeschätzt wird, desto seltener erlebt er scheinbar Unsicherheit oder probiert etwas aus, ohne das Ergebnis zu kennen. Doch ist es nicht oft genau anders herum?


Was hat Führung mit Erziehung zu tun?

Mit Beginn der Pubertät funktioniert die klassische Erziehung nicht mehr, sagt Jesper Juul, der dänische Erziehungsexperte. Die unbedingte Kooperation des Kindes ist zu diesem Zeitpunkt beendet. Nun tritt die Beziehung in den Vordergrund, in der die Eltern dem Jugendlichen menschlich auf Augenhöhe begegnen.


08.01.2016

Ein neuer Start – ein neuer Blick!

Als Führungskraft sind Sie gewohnt rasch Entscheidungen zu treffen, Dinge in richtig & falsch, gut & schlecht einzuordnen. Viele Führungskräfte sind Meister im Fehler finden und Schwächen aufdecken, sei es in Präsentationen, sei es bezogen auf Mitarbeiter und Kollegen. Bewertung ist ihr Tagesgeschäft.

Aber können Sie auch anders? Stellen Sie einmal bewusst Ihren Bewertungsautomatismus zurück.


27.11.2015

Wettlauf mit der Zeit?

Kurz vor Jahresabschluss, das ist der Moment im Jahr, in dem - noch etwas mehr als sonst - Zeit knapp ist. So viele Termine, die noch reingeschoben werden müssen, Zahlen die noch zu erreichen sind, Kunden, die unbedingt noch ein Ergebnis brauchen. Viele fühlen sich gehetzt, gestresst und irgendwie fremdbestimmt. Aber Achtung: Wenn Sie es allen recht machen, kommt oft einer zu kurz: Sie.

Wie schnell sind Sie? Wie langsam dürfen Sie sein? Übergehen Sie Ihr eigenes Tempo, Ihre eigenen Prioritäten? Nehmen Sie sich für die richtigen Dinge Zeit?


23.10.2015

Kultur schafft Kultur!

Kennen Sie das? In der Arbeit gibt es einen Kollegen oder Chef, der keine Gelegenheit auslässt, schlecht über Sie, ihr Team oder ihr Projekt zu sprechen. Und das nicht nur Ihnen gegenüber. Nein, vorzugsweise im Kreise vieler anderer Menschen. Bei wichtigen Meetings, in der Kaffeeecke etc. Das lässt Sie wahrscheinlich nicht kalt. Vielleicht spüren Sie heftige Emotionen oder Impulse in sich aufsteigen: verbal knallhart zurückschlagen oder angespannt in der kleinlauten Rechtfertigungsschleife landen, sind zwei gängige Varianten. Wie auch immer Sie sich in der Situation entscheiden, danach bleibt oft ein schlechtes Gefühl zurück. Aber, es geht auch anders: Probieren Sie doch mal etwas Neues aus.


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